Canon Ixus 70 vs Canon PowerShot SX 200 IS

Ich habe mir mal eine neue Digitalkamera gegönnt. Bisher habe ich immer auf kleine Kameras geachtet, doch irgendwann sind 3fach optischer Zoom nicht mehr genug. Aus diesem Grund habe ich eine Weitwinkel Kamera mit mehr optischem Zoom gesucht. Zum Entscheidung standen Casio EXILIM EX-H10 SR, Panasonic DMC-TZ7 und die Canon PowerShot SX200 IS. Die Casio lieferte leider in einigen Vergleichen eine schlechtere Bildqualität als die Panasonic und Canon. Letztendlich entschied ich mich für die Canon aufgrund positiver Erfahrungen meiner bisherigen Kameras, sowie der Tatsache das bei der Lumix nur original Akkus mit speziellem Chips genutzt werden dürfen.

Nun einige Vergleichsbilder der Ixus 70 (7 Megapixel, 3-fach opt. Zoom – Bilder links) und der Powershot SX200 (12 Megapixel, 12-fach opt. Zoom – Bilder rechts).

Klar erkennbar der 28mm Weitwinkel der SX200 auf dem rechten Bild.

Der 12fach Zoom lässt die Pflanze viel näher ablichten.

Zum Schluss noch 2 Bilder des Makro Modus. Natürlich besitzt die Canon Powershot viel mehr Einstellungsmöglichkeiten, diese werde ich in den nächsten Tagen testen.

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HTPC auf Basis eines Core i3 Prozessors (2)

Als Gehäuse für meinen HTPC entschied ich mich für das Lian Li v351. welches für circa 90 Euro relativ teuer ist, sich jedoch perfekt ins Wohnzimmer integriert. Seitlich besetzt es 2 USB Schnittstellen, 1x Firewire und die üblichen Audio Schnittstellen. Leider wurde auf eSATA verzichtet.

Im Innern werkeln 2 große Lüfter leise vor sich hin. Ich nutze nur einen um mein Gehäuse kühl zu halten.

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HTPC auf Basis eines Core i3 Prozessors

Eigentlich bin ich mit meinem AsRock Ion 330 HTPC sehr zufrieden. Unauffällig, leise, klein und genau da liegt das Problem. Die interne Festplatte reicht nicht lange aus und externe Festplatten versperren Platz und sehen nicht gerade toll aus.

Ein NAS wäre eine Lösung, jedoch noch ein Gerät welches beim Filme schauen an sein müsste. Daher entschied ich mich den bisherigen AsRock Ion 330 HTPC zu ersetzen. In einigen Foren wurden stromsparende Systeme mit Core i3 Prozessoren vorgestellt, welche Atom betriebenen Computern leitungsmäßig deutlich überlegen sind und somit die bessere Wahl sind. Leider ist diese Kombination nicht ganz günstig, daher eine Auflistung von den verwendeten Komponenten.

Nach der raschen Lieferung durch HOH kam ich heute zum Zusammenbau, welchen ich ein wenig dokumentiert habe.

6 S-ATA Anschlüsse, 4 RAM Slots, HDMI, S/PDIF, DVI, e-SATA also alles was ein aktuelles Mainboard so braucht. Nett finde ich den direkten Ein-/Ausschalter auf dem Board.

Als CPU-Lüfter entschied ich mich für den Scythe Big Shuriken weil dieser sehr flach ist und somit in fast jedes Gehäuse passt.

Ich entschied mich für die Boxed Variante da diese sofort lieferbar war und nur einen geringen Aufpreis kostete.

Der Prozessor lässt sich leicht einsetzen und mit Hilfe eines Pinsels habe ich eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen.

Die Befestigung für den Intel 1156 Sockel lässt sich leicht anbringen, jedoch ist Montage auf der CPU etwas schwierig aufgrund der geringen Bauhöhe des Lüfters.

Fertig montiert ist sichtbar welche Dimensionen der Lüfter im Vergleich zum Board hat.

Größtes Problem stellt das Gehäuse dar, es sollte sich perfekt ins Wohnzimmer integrieren und davon gibt es nicht wirklich viele. Aber dazu das nächste mal ….

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SSH Zugang mit Fail2Ban schützen

Auf der Suche nach einer Möglichkeit meinen SSH-Server etwas sicherer zu machen, hat Christian Molter in seinem Blog einige Möglichkeiten zusammengetragen. Besonders die Software “Fail2Ban” hat mein Interesse auf sich gezogen. Unter Ubuntu lässt es sich mit folgendem Befehl direkt aus den Quellen installieren.

apt-get install fail2ban

Fail2Ban kann viele Zugänge absichern, ich dokumentiere hier die Absicherung des SSH-Servers, dazu konfigurieren wir die Konfigurationsdatei mit folgendem Befehl:

sudo nano /etc/fail2ban/fail2ban.conf

Nach einer Internetrecherche habe ich die bestehende Konfiguration um folgende Zeilen ergänzt.

[DEFAULT]
# Lokale Adresse sowie Private Netzwerke werden ausgenommen
ignoreip = 127.0.0.1 172.31.0.0/24 10.10.0.0/24 192.168.0.0/24
# 1 Stunde
bantime = 3600
# Maximale Versuche
maxretry = 5

[ssh-iptables]
enabled = true
filter = sshd
action = iptables[name=SSH, port=ssh, protocol=tcp]
maxretry = 5
sendmail-whois[name=SSH, dest=you@mail.com, sender=fail2ban@mail.com]
logpath = /var/log/auth.log

Wie immer nach Änderungen an Konfigurationsdateien muss der Dienst neu gestartet werden.

sudo service fail2ban restart

Bei mir funktioniert der Start erst nachdem ich die Datei “/tmp/fail2ban.sock” gelöscht hatte und dann den Dienst nochmal gestartet habe. Testen ob der Dienst läuft kann man mit “sudo fail2ban-client ping”.

Fehlgeschlagene Logins kann man sich mit folgendem Befehl ausgeben lassen.

cat /var/log/auth.log | grep ‘Failed password’ | sort | uniq -c

Den SSH Port 22 habe ich nach außen (ins Internet) auf einen anderen Port gelegt um es nicht zu offensichtlich zu machen. Ich hoffe die Anleitung hilft auch Euch etwas weiter um Eure Systeme sicherer zu machen.

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ASRock ION 330, XBMC MediaCenter und mehr …

Die Ausstattung: Anfang Dezember kaufte ich mir einen 42″ LCD Fernseher, einen Toshiba 42xv635d und hatte so den Grundstein für ein MediaCenter gelegt. Ergänzend dazu musste nun ein Mini-PC her welcher leistungsfähig genug für die Wiedergabe von BlueRays und HDTV (1080p) war. Ein stromsparender Computer mit ATOM-Prozessor wäre ideal, jedoch nicht leistungsfähig genug. Der ASRock ION 330 ist mit Nvidias ION Grafikprozessor ausgestattet, welcher genügend Rechenleistung besitzt um hochauflösendes Filmmaterial ohne Ruckeln abzuspielen. Aufgrund des S/PDIF sowie HDMI Ausgangs und einem durchschnittlichen Stromverbrauch von unter 28 Watt entschied ich mich für das Gerät der Billigmarke von Asus.

Der Computer hat 6 USB-Anschlüsse und keine PS/2 Anschlüsse mehr für Eingabegeräte. Auf den ersten Blick sind diese Ausreichend, können jedoch schnell belegt werden. Ein/Zwei Anschlüsse sollte man direkt für externe Festplatten reservieren, da die interne 320GB Festplatte wohl nicht lange ausreichen wird, denn ein BlueRay rip benötigt bis zu 30 GB, meist skaliert man jedoch auf 5-15GB runter. Trotzdem ein großes Datenvolumen, welches nicht weniger im Laufe der Zeit wird.

Der schicke ASRock ION lässt sich im BIOS so einstellen, dass auch im Betrieb keine Leuchte an ist, somit sieht er noch weniger nach Computer aus, sondern eher als kleine schwarze Box neben SAT-Receiver und DVD-Player.

Optionale Komponenten: Um den WAF (Woman Acceptance Factor) zu erhöhen benutze ich statt einer Tastatur oder Maus eine Fernbedienung MCE Remote Control der Firma Hama, welche recht günstig zu erstehen ist. Der Empfänger wird per USB angeschlossen, also wieder ein Port belegt. Der rote Empänger muss nach vorne gelegt werden. Der PC ist aktuell auch mit Fernbedienung erhältlich, jedoch ist mir nicht bekannt ob diese komplett Linux kompatibel ist, daher meine Wahl zu dieser Kombination. Diese Fernbedienung simuliert auch eine Maus und kann mittels des großen Feldes gesteuert werden.

Die Einrichtung: Als Betriebssystem sollte Ubuntu zum Einsatz kommen und als MediaCenter die XBMC Software, welche direkt die ION GPU unterstützt. Um später kein Benutzernamen und Passwort beim Hochfahren einzugeben sollte man den Auto-Login aktivieren.
Wen der Ubuntu Startsound nervt, kann diesen mit folgendem Befehl deaktivieren.

sudo -u gdm gconftool-2 --set --type bool /desktop/gnome/sound/event_sounds false

Alle Komponenten laufen mit Ubuntu 9.10 “out of the box”. Sogar die wichtigsten Tasten der Hama Fernbedienung funktionieren direkt. Für XBMC gibt es eine große Auswahl an Skins welche man durchprobieren sollte. Letztendlich habe ich mich für Xperience Beta1 entschieden welche trotz seiner frühen Entwicklungsstufe sehr ausgereift wirkt.

Die ersten Musik und DivX Dateien liefen sofort, eine Herausforderung ist HDTV Material. Nach Recherche im Internet konnte ich folgende wichtige Einstellungen zusammentragen.

1.) Im Bios sollte man Video shared memory auf 512 MB erhöhen.

2.) Folgende Kommandos sollte man in der Shell eingeben:
- sudo nvidia-xconfig -s –no-logo –force-generate
- sudo sed -i ’40i\ Option “HWCursor” “False”‘ /etc/X11/xorg.conf
- sudo sed -i ’50i\ Option “DynamicTwinView” “False”‘ /etc/X11/xorg.conf
- sudo alsamixer (alle aktivieren mit m)
- sudo alsactl store 0

Compiz Bildschirmeffekte müssen deaktiviert werden!

3.) In XBMC sollte man als Video-Dekoder “VDPAU” auswählen und “Vertical Blank Sync” auf “immer aktiviert” einstellen.

So nun sollten auch die hochauflösenden Filme keine Probleme mehr machen und eine Wiedergabe mit 24 Hz erfolgen (kontrollierbar mit “o” im Film). Man kann XBMC auf zwei Wege benutzen, im Datei oder Datenbankmodus. Erst im Datenbankmodus macht das MediaCenter richtig Spaß. Wenn man Dateiordner als Quellen hinzugefügt hat man noch den Inhalt festlegen, dabei lässt sich ein Internetdienst für Musik, Serien und Filme auswählen. Nachdem man die Option “Datenbankmodus” bei einem klick auf die “Pfeil nach Links Taste” ausgewählt hat, holt sich XBMC zu den gefundenen Dateien alle notwendigen Informationen aus dem Internet und fügt diese der Datenbank hinzu. Somit lassen sich Filme nach Schauspielern, Jahren und vielem mehr sortieren. Aber das ist noch nicht genug, auch Filmcovers und Filmbeschreibungen werden automatisiert geladen. Ich habe XBMC so konfiguriert das die Ordnernamen als Suchanfrage verwendet werden, hierzu habe ich folgende Ordnerstruktur (Beispielnamen) angelegt.

Bei Serienstaffeln sollte man beachten das man einen Ordner für jede Staffel anlegt und am besten die Datei einer Episode mit s01e11 (für Staffel 01 Episode 11) benennt. Nun aber mal einige Bilder der XBMC Oberfläche mit Xperience Skin.

Die Ansicht der Filme (hier Beispielnamen) lässt sich verändern. Filme und Serien werden getrennt, dies ist sinnvoll da unterschiedliche Datenbanken (Filmseite oder Serienseite) für die Meta-Informationen abgefragt werden sollten.

Auch für Musikdateien lassen sich Meta-Informationen aus dem Internet ziehen und somit eine Umfangreiche Datenbank erhalten.

Nette Spielereien wie eine Wetteranzeige sind auch noch mit dabei.

Die Einstellungen lassen sich leicht über das Menü ändern, eine Maus oder Tastatur sind dank virtueller Tastatur nicht mehr nötig.

Man könnte an dieser Stelle noch hunderte von Screenshots einbinden über die Lesezeichenfunktion, Untertitel und vieles mehr. Auch an Kleinigkeiten wie die Uhrzeit zu der ein Film endet wenn man ihn nun weiter anschaut.
Im Menü lässt sich auch einstellen, das man im Hauptmenü direkt den Computer herunterfahren kann.

Für alle Windows und Mac Benutzer auch was erfreuliches, die MediaCenter Software XBMC ist auch für diese beide Betriebssysteme verfügbar.

Für alle Besitzer eines Android Handys gibt es sogar ein APP für die Steuerung, welche das Webinterface (über XBMC konfigurierbar) anspricht. Das Webinterface an sich ist nicht groß erwähnenswert.

Die Android App jedenfalls macht die Fernbedienung überflüssig und lässt einen das MediaCenter sogar von unterwegs aus steuern.

Es kann auch eine virtuelle Tastatur darstellen.

Eingehende SMS, Anrufe und Benachrichtigungen könnten direkt auf dem Fernseher ausgegeben werden.

Vielleicht hilft Euch ja dieser Artikel etwas weiter wenn Ihr ein MediaCenter aufbauen möchtet.

Update 15.01.2010: Um den Sound via HDMI und spdif zu bekommen, müsst ihr folgende Datei erstellen.

~/.asoundrc

mit dem Inhalt:

pcm.!default {
type plug
slave {
pcm “both”
}
}
pcm.both {
type route
slave {
pcm multi
channels 4
}
ttable.0.0 1.0
ttable.1.1 1.0
ttable.0.2 1.0
ttable.1.3 1.0
}

Im XBMC-Menü müsst Ihr unter Systemsteuerung folgende Punkte auswählen.

Audio Digital
AC3 -> aus
DTS -> an
Audio1 custom -> both
Passthrough custom -> hdmi
Mehrkanal-Audio auf Sterio reduzieren -> an

Nun erfolgt die Ausgabe standardmäßig über HDMI und sdpif. Natürlich sollte man den Ton am Fernseher ausschalten wenn man über eine Soundanlage hört, da sonst ein Hall Effekt entsteht, da meist nicht beide Geräte zu genau der selben Millisekunde den Ton ausgeben.

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