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Synology oder QNAP

In den letzten Monaten habe ich mich mit dem Thema NAS beschäftigt. Unter der Vielzahl der Hersteller stechen Synology und Qnap durch die Vielzahl der Features und Möglichkeiten heraus. Um optimal testen zu können, habe mir vom Hersteller Qnap die TS-410 und von Synology das Produkt DS210j nach Hause geholt.

Die Produktpalette, Featureliste, Internetseiten beider Hersteller ähneln sich so sehr das man meinen könnte ein Hersteller verbirgt sich hinter beiden Firmennamen. Auch der Standort beider Hersteller ist in Taiwan, doch welche Features bieten die Produkte? Darauf möchte ich in meinem Test eingehen und dies nach und nach hier zusammenschreiben.

Nun erst einmal die wichtigsten Daten zu den jeweiligen Systemen.

QNAP TS-410

  • Marvell 6281 800 MHz Prozessor
  • 256MB RAM
  • 4x 3.5″ SATA I/II oder 4 x 2.5″ SATA Festplatte – Hot-Swap
  • 2 x Gigabit LAN
  • 4x USB, 2x eSATA

Synology DS210j

  • Marvell 6281 800 MHz Prozessor
  • 128MB RAM
  • 2x 3.5″ SATA I/II oder 2 x 2.5″ SATA Festplatte
  • 1 x Gigabit LAN
  • 3x USB

Bei beiden Systemen kann man ein RAID einrichten oder die Festplatten als Single-Disk betreiben. Es werden wird alles bis RAID 6 unterstützt. Bei der DS210j lediglich maximal RAID 1 da mehr aufgrund der maximal 2 Festplatten nicht möglich ist, jedoch beim vergleichbaren 4bay System DS410j von Synology.

Auf die Dateien kann über folgende Protokolle zugegriffen werden. Die Berechtigungen können pro Benutzer gesetzt werden. Bei NFS pro IP / IP-Subnetz.

  • Samba, mit Domänen-integration
  • FTP
  • Mac Dateidienst / Bonjour
  • NFS, leider noch nicht in Version 4

QNAP bietet zusätzlich noch SFTP an.

Eine maximale Transferrate von 20 Mb/s schaffen beide Systeme. Mehr ist aufgrund des verbauten Prozessors nicht möglich, aber mit 8 Mb/s kann man schon eine Blu-Ray ruckelfrei streamen.

Die Web-Oberfläche beider Produkte im Überblick. Bei Synology wurde die DSM 3.0 beta genutzt, welche in kürze offiziell Standard werden dürfte.

Die neue DSM Oberfläche bietet Multitasking, so lassen sich verschiedene Fenster parallel öffnen und verschieben.

Festplattenmanagement

Der Stromverbrauch liegt bei der Synology DS210j bei 25 Watt im Betrieb und 10 Watt wenn die Festplatten im Ruhemodus sind, bei dem QNAP Produkt sieht es fast ähnlich aus mit 20 Watt im Betrieb und 12 Watt im Ruhemodus. Ein sehr guter Wert beim QNAP TS-410, zumal es sich um ein 4 Bay System handelt und somit 2 Festplatten mehr im Betrieb sind als beim Synology NAS.

Fast zeitgleich haben beide Hersteller ein iPhone und Android-”APP” herausgebracht mit dem man auf die Photostation und Musik auf dem NAS zugreifen kann. Beide Apps bieten die gleichen Funktionen, weiterhin gibt es hierzu nichts erwähnenswertes.

Leider habe ich mit dem Service von QNAP nicht die besten Erfahrungen gemacht. Auf eine Anfrage ob man mein Netzteil aufgrund leichter “Pfiep”-Geräusche tauschen könnte. Erst die 2te Anfrage welche ich eine Woche später stellte wurde beantwortet. Ich sollte das ganze Gerät einschicken, nicht nur das Netzteil. Da ich das Gerät zum diesem Teil schon in Betrieb hatte, für mich keine Option. Wie im Synology-Forum nachzulesen ist, bietet man hier den Kunden einen besseren Service.

Preislich liegt das TS-410 bei circa 340 Euro und die DS-210j bei 165 Euro.

Letztendlich bieten fast beide NAS das gleiche, die Unterschiede sind gering.

Falls noch mehr Informationen gewünscht sind, einfach Kommentar hinterlassen.

NFS fest einbinden auf Notebooks

NFS ist die wohl schnellste Zugriffsart bei Linux, vielleicht auch wegen der sehr gering konfigurierbaren Zugriffsberechtigungen (lediglich IP-Adressen, IP-Ranges). Da mein NAS (Synology) unterwegs nicht in der Nähe ist, muss man den Parameter “bg” (Background) nutzen, da Ubuntu sonst beim Booten auf ein auf den NFS-Server wartet.

Der Eintrag in der “/etc/fstab” sollte dann in etwa wie folgt aussehen:

# Synology
192.168.178.25:/volume1/volume1 /synology nfs rw,bg 0 0

Canon Ixus 70 vs Canon PowerShot SX 200 IS

Ich habe mir mal eine neue Digitalkamera gegönnt. Bisher habe ich immer auf kleine Kameras geachtet, doch irgendwann sind 3fach optischer Zoom nicht mehr genug. Aus diesem Grund habe ich eine Weitwinkel Kamera mit mehr optischem Zoom gesucht. Zum Entscheidung standen Casio EXILIM EX-H10 SR, Panasonic DMC-TZ7 und die Canon PowerShot SX200 IS. Die Casio lieferte leider in einigen Vergleichen eine schlechtere Bildqualität als die Panasonic und Canon. Letztendlich entschied ich mich für die Canon aufgrund positiver Erfahrungen meiner bisherigen Kameras, sowie der Tatsache das bei der Lumix nur original Akkus mit speziellem Chips genutzt werden dürfen.

Nun einige Vergleichsbilder der Ixus 70 (7 Megapixel, 3-fach opt. Zoom – Bilder links) und der Powershot SX200 (12 Megapixel, 12-fach opt. Zoom – Bilder rechts).

Klar erkennbar der 28mm Weitwinkel der SX200 auf dem rechten Bild.

Der 12fach Zoom lässt die Pflanze viel näher ablichten.

Zum Schluss noch 2 Bilder des Makro Modus. Natürlich besitzt die Canon Powershot viel mehr Einstellungsmöglichkeiten, diese werde ich in den nächsten Tagen testen.

HTPC auf Basis eines Core i3 Prozessors (2)

Als Gehäuse für meinen HTPC entschied ich mich für das Lian Li v351. welches für circa 90 Euro relativ teuer ist, sich jedoch perfekt ins Wohnzimmer integriert. Seitlich besetzt es 2 USB Schnittstellen, 1x Firewire und die üblichen Audio Schnittstellen. Leider wurde auf eSATA verzichtet.

Im Innern werkeln 2 große Lüfter leise vor sich hin. Ich nutze nur einen um mein Gehäuse kühl zu halten.

HTPC auf Basis eines Core i3 Prozessors

Eigentlich bin ich mit meinem AsRock Ion 330 HTPC sehr zufrieden. Unauffällig, leise, klein und genau da liegt das Problem. Die interne Festplatte reicht nicht lange aus und externe Festplatten versperren Platz und sehen nicht gerade toll aus.

Ein NAS wäre eine Lösung, jedoch noch ein Gerät welches beim Filme schauen an sein müsste. Daher entschied ich mich den bisherigen AsRock Ion 330 HTPC zu ersetzen. In einigen Foren wurden stromsparende Systeme mit Core i3 Prozessoren vorgestellt, welche Atom betriebenen Computern leitungsmäßig deutlich überlegen sind und somit die bessere Wahl sind. Leider ist diese Kombination nicht ganz günstig, daher eine Auflistung von den verwendeten Komponenten.

Nach der raschen Lieferung durch HOH kam ich heute zum Zusammenbau, welchen ich ein wenig dokumentiert habe.

6 S-ATA Anschlüsse, 4 RAM Slots, HDMI, S/PDIF, DVI, e-SATA also alles was ein aktuelles Mainboard so braucht. Nett finde ich den direkten Ein-/Ausschalter auf dem Board.

Als CPU-Lüfter entschied ich mich für den Scythe Big Shuriken weil dieser sehr flach ist und somit in fast jedes Gehäuse passt.

Ich entschied mich für die Boxed Variante da diese sofort lieferbar war und nur einen geringen Aufpreis kostete.

Der Prozessor lässt sich leicht einsetzen und mit Hilfe eines Pinsels habe ich eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen.

Die Befestigung für den Intel 1156 Sockel lässt sich leicht anbringen, jedoch ist Montage auf der CPU etwas schwierig aufgrund der geringen Bauhöhe des Lüfters.

Fertig montiert ist sichtbar welche Dimensionen der Lüfter im Vergleich zum Board hat.

Größtes Problem stellt das Gehäuse dar, es sollte sich perfekt ins Wohnzimmer integrieren und davon gibt es nicht wirklich viele. Aber dazu das nächste mal ….