HTPC auf Basis eines Core i3 Prozessors
Eigentlich bin ich mit meinem AsRock Ion 330 HTPC sehr zufrieden. Unauffällig, leise, klein und genau da liegt das Problem. Die interne Festplatte reicht nicht lange aus und externe Festplatten versperren Platz und sehen nicht gerade toll aus.
Ein NAS wäre eine Lösung, jedoch noch ein Gerät welches beim Filme schauen an sein müsste. Daher entschied ich mich den bisherigen AsRock Ion 330 HTPC zu ersetzen. In einigen Foren wurden stromsparende Systeme mit Core i3 Prozessoren vorgestellt, welche Atom betriebenen Computern leitungsmäßig deutlich überlegen sind und somit die bessere Wahl sind. Leider ist diese Kombination nicht ganz günstig, daher eine Auflistung von den verwendeten Komponenten.
- Prozessor – Intel i3 530 Boxed 2,93 Ghz
- Mainboard – MSI H55M-ED33
- Netzteil – Seasonic S12II-330 80+
- CPU-Lüfter – Scythe Big Shuriken
- Speicher – Corsair ValueSelect DIMM 2GB – DDR3-1333
Nach der raschen Lieferung durch HOH kam ich heute zum Zusammenbau, welchen ich ein wenig dokumentiert habe.
6 S-ATA Anschlüsse, 4 RAM Slots, HDMI, S/PDIF, DVI, e-SATA also alles was ein aktuelles Mainboard so braucht. Nett finde ich den direkten Ein-/Ausschalter auf dem Board.
Als CPU-Lüfter entschied ich mich für den Scythe Big Shuriken weil dieser sehr flach ist und somit in fast jedes Gehäuse passt.
Ich entschied mich für die Boxed Variante da diese sofort lieferbar war und nur einen geringen Aufpreis kostete.
Der Prozessor lässt sich leicht einsetzen und mit Hilfe eines Pinsels habe ich eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen.
Die Befestigung für den Intel 1156 Sockel lässt sich leicht anbringen, jedoch ist Montage auf der CPU etwas schwierig aufgrund der geringen Bauhöhe des Lüfters.
Fertig montiert ist sichtbar welche Dimensionen der Lüfter im Vergleich zum Board hat.
Größtes Problem stellt das Gehäuse dar, es sollte sich perfekt ins Wohnzimmer integrieren und davon gibt es nicht wirklich viele. Aber dazu das nächste mal ….
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Was du jetzt noch mit dem Core i3 machen kannst ist folgendes:
Der Core i3 unterstützt die Virtualisierung von Intel (Intel-VT). Auf dem System muss nur ein Kernel sein, der jetzt Intel-VT unterstützt. Durch das Kernelmodul von KVM kannst du nun verschiedene virtuelle Gast-Systeme installieren, und so verschiedene Bereiche komplett voneinander trennen. Z.B. 1 virtuelles Gast System für den HTPC kram und 1 virtuelles Gast System mit Apache nach außen nutzen als Server, 1 System auf dem Du was weiß ich installierst… usw.
Die Gast Systeme können dabei von Linux bis Windows zu MAC OS gehen. Wenn Dein Hauptbetriebssystem 64bit hat, kannst Du Deine Gast-Systeme mit 32bit oder 64bit installieren.
März 11th, 2010 at 16:41Was genau ist da der Unterschied zu VirtualBox oder VMWare ?
März 11th, 2010 at 17:51Wenn du VMware professionell einsetzt machst du das mit einem VMware ESX Server. Dabei wird eine Virtualisierungsschicht vor das eigentliche Betriebssystem gehängt, was bei KVM nicht der Fall ist denn dort nutzt du einen ganz gewöhnlichen Kernel. ESX Hauptbestandteil ist ein eigener entwickelter Microkernel. Außerdem unterstützt ESX nicht jede Hardware und hat sein eigenes propritätes Dateisystem. Bei KVM hast du alles was dir aktuell Linux bieten kann und als Dateisystem kannst du das selbe nutzen wir bisher auch.
KVM findet auch immer mehr Unterstützung bei den “global Player” so wird das Open-SOurce Projekt von AMD, Cisco, IBM, intel, redhat etc. voran getrieben.
Wie das bei Virtualbox aussieht kann ich dir nicht sagen, aber in der oberen Liga von Virtualisierung kaum vertreten, da gibt es noch “ältere Flagschiffe” die auf dem Meer segeln.
März 12th, 2010 at 09:35Wie laut ist die Kiste? Hört man den Lüfter?
März 16th, 2010 at 10:13Sehr leise, eine Festplatte hört man etwas beim Zugriff, diese ist aber noch nicht entkoppelt. Lüfter ist quasi lautlos.
März 20th, 2010 at 13:08