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UMTS-Smartphones – Apple iPhone 3G vs. HTC Hero

Ich stehe aktuell vor der Wahl eines Smartphones. Zur Auswahl stehen das Apple iPhone 3G oder das HTC Hero. Folgender Bericht basiert auf Internetrecherchen und eigenen Erfahrungen. Da beide Geräte bei T-Mobile angeboten werden, gehe ich nicht näher auf die Tarife ein.

Hardware

Während man das iPhone in fast jedem Bekanntenkreis findet, ist das Hero noch nicht weit verbreitet. In den Telekom Shops kann man das Hero testen und direkt mit dem iPhone 3Gs vergleichen, welches äußerlich identisch ist mit dem iPhone 3G ist. Auffällig ist der Knick im Hero, welcher sich als sehr handlich herausstellt. Das Hero ist gefühlt etwas kleiner als das 3G, die genauen Abmessungen stehen in der Tabelle.
Die Displayauflösung ist bei beiden Geräten identisch, das HTC Hero hat mit 3,2″ ein minimal kleineres Display als das 3G mit 3,5″. Standardmäßig hat das Hero nur 512 MB Speicher, das iPhone ist mit 8, 16 und 32 GB erhältlich. Mit einer microSDHC Karte lässt sich das Hero jedoch um bis zu weitere 16 GB erweitern.

Betriebssystem

Das Apple iPhone setzt als Betriebssystem Mac OS X Mobile ein, während das HTC Hero auf das offene Betriebssystem Android 1.5 mit einer von HTC entwickelten Sense Oberfläche setzt. Apple entwickelt die Software permanent weiter schränkt (Internet-Tethering) jedoch auch Benutzer sehr ein. Was Apple nicht will machen sie einfach nicht. Somit gibt es bis heute keine Lösung von Linux Betriebssystemen die neusten Apple Produkte zu synchronisieren oder gar zu updaten, obwohl UNIX für beide Grundlage ist und somit eine Portierung von iTunes bestimmt ein leichtes wäre. Zum weiteren gibt es auf dem deutschen Markt nur sim-locked Geräte. Das Hero ist sim-lock frei, bietet von Haus aus Internet-Tethering (bei Ubuntu out of the box) und lässt sich mit allen Betriebssystemen nutzen. Jedoch während Apple auch die Software von alten Produkten weiter pflegt ist dies bei der Sense-Oberfläche von HTC noch ungewiss. Android wird weiterentwickelt, das steht außer Frage, jedoch macht erst Sense die Bedienbarkeit des HTC gleichwertig zum iPhone.

Kamera

Man sollte sich bewusst sein, dass es sich letztendlich um ein Handy handelt und nicht um eine Digitalkamera. Das 3G hat eine 2 Megapixel, das Hero eine 5 Megapixel Kamera. Jedoch sind in Zeiten vom Megapixelboom die Anzahl keine aussage über die Bildqualität und daher lässt sich ein Bild nicht mit einem einer 2 oder 5 Megapixel Digitalkamera vergleichen. Für Schnappschüsse reicht es aber völlig aus.

Akkulaufzeit

Über die Akkulaufzeit gibt es regelrechte Diskussionen im Internet. Von 8 Stunden bis 4 Tage wird bei beiden Geräten berichtet. Abhängig ist die Akkulaufzeit von der Handhabung des Smartphones. Wer 2 Stunden im Internet surft und dazu von einige Stunden telefoniert und Musik hört kann eben nicht mit mehreren Tagen ohne Aufladung rechnen. Die Stärke des Netzsignals bis auch sehr entscheidend, viele Benutzer empfehlen UMTS nur anzuschalten wenn es wirklich benötigt wird, dies würde die Akkulaufzeit verdoppeln. Wer sein Smartphone möglichst wenig aufladen möchte, sollte des weiteren die Push-Dienste deaktivieren. Apple hat zur Akkuschonung Hintergrundprozesse nicht erlaubt, somit kann nur ein Programm (und die iPod Funktion) gleichzeitig ausgeführt werden. Das Android Betriebssystem auf dem Hero erlaubt Hintergrundapplikationen, welche zur Laufzeitverkürzung führen können.

Software

Was bei Apple der “AppStore” ist, ist bei Android der “Android Market”. Beide bieten kostenlose und kostenpflichtige Software an, wobei bei Android die Anzahl der kostenlosen Applikationen stark überwiegt. Jede neue Applikation wird bei Apple zuerst geprüft und nach bestimmten Kriterien freigegeben, dies sorgte in Vergangenheit schon öfters für Ärger (skype, skype, google talk). Der Android Market gibt alle Applikationen frei und sperrt aufgrund Meldungen Software, somit kann auch verbuggte Software den Weg aufs Smartphone finden. Akkufresser und Systemabstürze sind wahrscheinlicher, dafür wird man nicht eingeschränkt. Kontrolle kann Vorteile und Nachteile bedeuten.

Garantie

Apple bietet für seine Geräte eine 1 jährige Garantie, welche sich durch Apple Care Pakete erweitern lässt. Nur im Verkaufsland kann die Garantie in Anspruch genommen werden, was bedeutet das nur T-Mobile Geräte in Deutschland repariert werden können. Sim-lock freie Geräte, welche nur aus dem Ausland stammen können, müssen im Ursprungsland repariert werden. Das sogenannte unlocken, damit jede SIM-Karte bei einem deutschen Gerät genutzt werden, schließt weitere Garantieansprüche aus.
Das HTC Gerät ist unlocked, es kann mit jeder SIM-Karte genutzt werden, besitzt 2 Jahre Garantie welche in allen Ländern in Anspruch genommen werden kann.

Apple iPhone 3G HTC Hero
Abmessungen (HxBxT) 115,0 x 62,1 x 12,3 mm 111,5 x 56,2 x 14,0 mm
Gewicht 133 g 135 g
Digitalkamera (max. Auflösung) 1600 x 1200 2592 x 1944
Akkuleistung 1150mAh 1340mAh

Fazit

Vorteil des iPhones ist einfach der Kultstatus und die einfache Bedienbarkeit. Das Android Handy ist eher etwas für diejenigen die mehr mit Ihrem Handy machen wollen. Individualisieren, übers Handy mit dem Notebook online gehen, im Hintergrund Applikationen ausführen, an dem Gerät kann man alles mögliche anpassen und Einstellen. Doch was ist nun das richtige für mich und was gibt es noch zu beachten ?

iTunes für iPod Touch/iPhone in einer Windows XP VM unter Ubuntu

Ein zigster Grund warum Windows Vista auf meinem Notebook als Betriebssystem zum Einsatz kam, war iTunes. Es gibt viele Alternativen zu iTunes, jedoch keine welche die verschlüsselten Datenbanken von iPod Touch bearbeiten können. Nach dem Artikel “VirtualBox unter Debian Lenny und USB (ubuntublog.ch)” hab ich es nochmal ausprobiert. Virtualbox stellt auf der Downloadseite direkt .deb-Pakete zur Verfügung, welche aktueller sind als die in den Standard-Ubuntu 9.04 Quellen. Nach der Installation des Pakets habe ich meinen Benutzer noch der Gruppe “vboxusers” hinzugefügt und mich neu angemeldet. In der virtuellen Box habe ich Windows XP installiert und die aktuelle iTunes Version 8.2.0.23 installiert. Den iPod Touch dann angeschlossen und über das Geräte-Menü eingehängt.

itunes_vm_uebersicht itunes_vm_musik_transfer

Die Extraschritte von ubuntublog.ch waren bei mir nicht nötig, iTunes erkannte meinen iPod Touch direkt. Da iPod Touch und iPhone Softwaremäßig gleich sind lässt sich nun auch das iPhone in einer VM nutzen. Somit bye bye Windows …

Um der VM auf Atom-Prozessor basierten Computern noch etwas Geschwindigkeit zu geben, habe ich den Bildschirmschoner und visuellen Effekte deaktiviert.

iPod Firmware 3.0 (2)

Da ich beim iPod Touch auf Wireless Lan angewiesen bin, habe ich mir vor einiger Zeit die Application WifiTrack gekauft und war bisher sehr zufrieden. Die Software sucht automatisch nach offenen Zugangspunkten, leider nicht mehr ab Firmware 3.0. Der Hersteller hat bereits eine neue Version an Apple weitergeleitet, da diese jedes Programm prüft wird es wohl noch etwas dauern, bis das Update verfügbar ist. Bleibt abzuwarten ob das Firmware-Update seine 7,99 Euro wert war.

wifi_iphone3

iPod Firmware 3.0

7,99 € – Das ist der Preis für die iPod Software 3.0. Nun kann man darüber streiten warum Apple für ein Firmware-Update Geld verlangt. Alle Neuerungen können auf der Apple Seite nachgelesen werden. Die Installation lief problemlos.

ipod_3dot0

Ich werde mal testen und berichten.

AVI-Videos für iPod/iPhone unter Linux konvertieren

Da ich viel mit dem Zug unterwegs bin, schaue ich mir in dieser Zeit sehr oft Podcasts und Videos an. Podcasts lade ich direkt über WLAN mit dem RSS-Player aus dem Appstore herunter. Für sonstige Dateien gibt es mittlerweile einie Apps, welche auf dem iPod/iPhone einen Server zur verfügung stellen, so dass man einfach auf diese Freigabe zugreifen kann und Dateien direkt ohne iTunes speichern kann.

Videos müssen leider im mp4-Format vorliegen. Mit folgendem Befehl kann man mit “ffmpeg” aus AVI-Dateien iPod/iPhone fähige Videos erzeugen.

ffmpeg -i home.avi -f mp4 -vcodec mpeg4 -b 1500 -qmin 3 -qmax 5 -s 480×320 -b 384 home.mp4

Da ich oft ganze Staffeln auf dem iPod schaue hier noch eine Batchlösung. Einfach den Code als “konvert.sh” speichern und “Ausführrechte” vergeben:

#!/bin/bash
mkdir mp4
for file in *.avi; do ffmpeg -i “$file” -f mp4 -acodec libfaac -ar 44100 -ab 128 -vcodec mpeg4 -maxrate 2000 -b 1500 -qmin 3 -qmax 5 -bufsize 4096 -g 300 -s 320×240 -r 30000/1001 “mp4/$file.mp4″ >/dev/null;
done

Das Script liest alle Dateinamen mit der Endung “avi” aus dem aktuellen Verzeichnis und übergibt diese an ffmpeg weiter. Die erzeugten “mp4″ Dateien werden im erstellten Ordner “mp4″ gespeichert.