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HTPC auf Basis eines Core i3 Prozessors

Eigentlich bin ich mit meinem AsRock Ion 330 HTPC sehr zufrieden. Unauffällig, leise, klein und genau da liegt das Problem. Die interne Festplatte reicht nicht lange aus und externe Festplatten versperren Platz und sehen nicht gerade toll aus.

Ein NAS wäre eine Lösung, jedoch noch ein Gerät welches beim Filme schauen an sein müsste. Daher entschied ich mich den bisherigen AsRock Ion 330 HTPC zu ersetzen. In einigen Foren wurden stromsparende Systeme mit Core i3 Prozessoren vorgestellt, welche Atom betriebenen Computern leitungsmäßig deutlich überlegen sind und somit die bessere Wahl sind. Leider ist diese Kombination nicht ganz günstig, daher eine Auflistung von den verwendeten Komponenten.

Nach der raschen Lieferung durch HOH kam ich heute zum Zusammenbau, welchen ich ein wenig dokumentiert habe.

6 S-ATA Anschlüsse, 4 RAM Slots, HDMI, S/PDIF, DVI, e-SATA also alles was ein aktuelles Mainboard so braucht. Nett finde ich den direkten Ein-/Ausschalter auf dem Board.

Als CPU-Lüfter entschied ich mich für den Scythe Big Shuriken weil dieser sehr flach ist und somit in fast jedes Gehäuse passt.

Ich entschied mich für die Boxed Variante da diese sofort lieferbar war und nur einen geringen Aufpreis kostete.

Der Prozessor lässt sich leicht einsetzen und mit Hilfe eines Pinsels habe ich eine dünne Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen.

Die Befestigung für den Intel 1156 Sockel lässt sich leicht anbringen, jedoch ist Montage auf der CPU etwas schwierig aufgrund der geringen Bauhöhe des Lüfters.

Fertig montiert ist sichtbar welche Dimensionen der Lüfter im Vergleich zum Board hat.

Größtes Problem stellt das Gehäuse dar, es sollte sich perfekt ins Wohnzimmer integrieren und davon gibt es nicht wirklich viele. Aber dazu das nächste mal ….

mp3s leicht zusammenschneiden – mp3wrap

Folgender Befehl erzeugt aus allen Dateien des Typs “mp3″ eine Gesamt-MP3. Dabei werden die Dateien nach Namen sortiert hintereinander gehängt.

mp3wrap cd.mp3 *.mp3

Das Programm heißt mp3wrap ist sowohl für Linux als auch für Windows verfügbar. Debian/Ubuntu-Nutzer können das Programm direkt aus den Quellen installieren.

Hilfe per Fernwartung leichtgemacht

Bekannte, Familienmitglieder und Freunde rufen Euch öfters wegen Problemen mit Ihren Computern an? Oftmals lässt sich das Problem oder die Lösung schlecht erklären. Oftmal werden Tools wie Teamviewer und Virtual Network Computing (VNC) genannt. Teamviewer hatte ich bisher noch nicht ausprobiert und kenne daher dessen genaue Funktion und Installation nicht. VNC hatte bisher den Nachteil, dass eine Installation nötig war und ein eventuell vorhandener Router entsprechend konfiguriert werden musste.

Dank einem Tool auf heise.de kann VNC nun einfacher genutzt werden. Zuerst muss der Client, also der Computer welcher den Inhalt des anderen Bildschirminhalt sehen soll, vorbereitet werden. Dazu wird der aktuelle tightVNC-Viewer heruntergeladen.

Nun muss noch mit folgender heise Seite eine entsprechende Datei erzeugt werden welche der Hilfesuchende ausführen muss.

 vnc_hilfe_1

Die erzeugte 275 KB große Datei namens “ctsupport.exe” kann man nun auf der eigenen Internetseite ablegen oder per E-Mail versenden. So nun sind alle vorbereitungen getroffen.

Benötigt nun jemand Hilfe, startet man die “vncviewer.exe” und klickt auf “Listening Mode”.

vnc_hilfe_2

Der Hilfesuchende startet die Datei “ctsupport.exe” und erhält folgendes Fenster und klickt dann einfach auf den vorgegebenen Text.

vnc_hilfe_3

Danach wird direkt eine Verbindung aufgebaut und man kann direkt den anderen Computer steuern.

vnc_hilfe_4

Als helfender muss man am eigenen Router noch den entsprechenden Port auf den eigenen Computer weiterleiten, im Beispiel Port 5500. Hat man erstmal alles auf den eigenem Computer eingerichtet muss man dem gegenüber nur die Datei ausführen lassen um schnell helfen zu können.

Benutzerdaten auf einer Extra Partition

PC mal wieder neu installiert und mal wieder jede Menge Zeit zum Einrichten investiert. Wer kennt das nicht? Mit etwas vorbereitung kann man sich jedoch viel Arbeit ersparen.

Eines vorweg, man sollte nie nur eine Partition auf einer Festplatte einrichten, denn bei einer Neuinstallation muss diese meist formatiert werden.

Bei Linux-Betriebssystemen empfiehlt es sich “/home” auf diese Extra-Partition einzurichten. Dies kann meist schon bei der Installation ausgewählt werden. Bei einer Neuinstallation kann man somit diese Partition wieder als “/home” einbinden und somit alle vorherig persönlichen Einstellungen behalten. Favoriten, Desktop, Besuchte Internetseiten, Thunderbird Profile einfach alles personalisierte. Einzig Programme muss man nachinstallieren, jedoch ist die benutzerdefinierte Konfiguration danach wieder vorhanden.

Bei Microsoft Betriebssystemen gestaltet sich dies nicht so leicht. Einige Anleitungen meinen das ein symbolischer Link ausreicht:

mklink /d “Christian” D:\Benutzer\Christian

Dies hat jedoch bei mir nicht funktioniert. Letztendlich habe ich leider immer noch keine Lösung als regelmäßig alles rüberzukopieren. Vielleicht kennt Ihr ja ein Tool welches Benutzerverzeichnisse unter Windows Vista Home umlenken kann. Wie sichert Ihr Daten eueres Vista Systems weg?

Panorama 360° Sicht

Nicht jeder ist im Besitz einer Digitalkamera mit Weitwinkel-Objektiv. Hier hilft die kostenlose Software AutoStich für Windows um zumindest laienhafte Panorama Fotos zu erstellen. Autostich vergleicht übereinstimmende Ränder der Fotos und setzt diese aneinander. 

panorama1

Mit dem freien Grafiktool wie zum Beispiel Gimp das Foto noch entsprechend zuschneiden … 

panorama2

Schon hat man ein Panoramabild. Obiges Bespiel wurde in nur 5 Minuten fotografiert, es lassen sich mit etwas mehr Mühe bessere Ergebnisse erzielen. Nun nur noch etwas ähnliches für Linux suchen um nicht mit Vista booten zu müssen.